David Read (1921-2015)

"Barefoot over the Serengeti" is the story of a unique childhood... With seven years, David Read came into the land of the Masai. He maintained a close friendship with a young Masai tribe and learned about the life of the people close to know and love. The narrative gives the listener a genuine insight into the life of this African nation.
Die Fotos entstanden 2014 anlässlich eines Besuches von Andy Reich (ict-Atelier) mit Kari Fleischmann und Edith Müller bei David Read in Usa River, Tanzania. Die Sprecherin des Hörbuches Barfoot over the Serengeti (Tochter von Karl Fleischmann) Christine Fleischmann wuchs selber in Tanzania auf und kennt die Handlungsorte der biografischen Geschichte von David Read.

Barefoot over the Serengeti. Autor: David Read; Gesprochen von: Christine Fleischmann; Spieldauer: 8 Std. und 36 Min. Sprache: Englisch.



An historical audiobook 'Another load of Bull' by David Read, read from Jason Savidge. The war was over and David, returning to East Africa, asked himself, as did many of his contemporaries, "what next"? It was not an easy world in which to readjust. He opted to become a Livvestock Marketing Officer in Dodoma, with the Tanganyika Veterinary Department. Money was short, and Pat, who had also been demobbed and had joined him in Dodoma, nursed to help augment their income. Finally, the break David had been hoping for materialized and he embarked on a new chapter in his life as a wheat farmer on the Western slopes of Kilimanjaro. With no formal training, David survived largely on his local knowledge and language skills, supplemented by his cattle buying. Life on 'Mountainside' suited David, despite the constant battle against Africa's unforgiving environment, but the winds of change were to bring a greater challenge and one that would ultimately end David's dreams.

Eine Legende über Leiden, Heldentum und Leidenschaft im Schatten des Kilimandscharos. David Read beschreibt in seinem historischen Roman das Leben der Massai zwischen den beiden Weltkriegen, in einer Zeit als der afrikanische Kontinent minutiös zwischen den europäischen Kolonialmächten aufgeteilt war. Die Gebräuche und Überlieferungen sind genau beschrieben und in eine spannende Rahmengeschichte eingebettet.

Die Wasser des Sanjan. Autor: David Read; Sprache: deutsch; Gesprochen von: Marco Caduff, Spieldauer: 12 Std. und 47 Min.

Linkliste:
Sandro Reich
Markus Balzer

Joachim Reich (1928)
  • Die Höxperli-Kinder eBook, Druck und Hörbuch erscheinen am 1.5.2022

Joachim Reich, geb. 30.05.1928 im Haus „Höxperli“ in Wildhaus.

Wir waren zusammen sechs
Kinder. Aber als der Vater an Zucker erkrankte und kein Geld mehr für den Unterhalt der Familie verdienen konnte, hatte die Mutter nie mehr Geld und die Situation war für die Familie sehr schwer. Im Frühling 1935 starb unser Vater an Zucker, eine Krankheit, die man damals noch nicht behandeln konnte. Darum musste sich, gemäss dem Gesetz, das Waisenamt um die Kinder kümmern. Wildhaus selbst war eine arme Gemeinde. Dem Gesetz entsprechend wählte sie einen Vormund. Um diese Zeit wurde vom Kanton St. Gallen eine Jugendschutzkommission eingeführt. Es waren Lehrer, Pfarrherren, Arzte etc. die einem Waisenamt als „Gewählte“ zur Verfügung standen. Man erhoffte, dass Waisenämter mit elternlosen Kindern problemloser umgehen könnten als die übrigen Dorfbehörden. Ein Präsident konnte den Waisenämtern auch Aufträge erteilen, aber nur im Sinne von «Beratung». Der damals gewählte Amtsträger und Lehrer in Wildhaus machte aber das, was er selbst wollte und für richtig hielt. Alle Kinder wurden versetzt und ohne Mitsprache der Mutter weggenommen. Eine Frau durfte damals noch nicht die Kinder alleine erziehen und erhielt keine Hilfe. Als 'Gewählter' machte der Lehrer damals was er wollte. Letztlich nahm er auch das acht Monate alte Kind der Mutter weg. Wir erfuhren erst viele Jahre später und aus reinem Zufall, was mit unserer Schwester geschehen war. Sie wurde in das Säuglingsheim nach St.Gallen geben. Aus Kummer und Verzweiflung verstarb ein Jahr später auch unsere Mutter. Das war der Anfang der Jugendschutzbehörde und die ersten Handlungen der neuen Jugendschutzkommission in Wildhaus. Glücklicherweise hatte ein Teil der Höxperli-Kinder Pflegeeltern, die ganz anders dachten und handelten. Sie behandelten sie wie ihre eigenen Kinder. Der Vormund war ohnehin zufrieden, wenn sich niemand beklagte und waltete weiter seines Amtes ohne sich um das Wohl der Kinder zu kümmern. So wurde unser Hof verkauft, eine Erbschaft verschwiegen und am Schluss nie vollständig abgerechnet. Die Akten wurden auch nach unserer Volljährigkeit nie offen gelegt. Kinder waren letzendlich wohl nicht das Lieblingsfach des Lehrers und Vormundes der Höxperli-Kinder. 

Joachim Reich, 20.3.2022




Lucas J. Fritz
  • Das Leben ist einfach Das Hörbuch erscheint am 1.9.2022